Zwei Stunden Flughafen Heathrow inkl. GPS-FlightTrack
Da hab ich doch zu Weihnachten tatsächlich einen Flug nach London geschenkt bekommen, über den ich mich natürlich sehr gefreut habe. So ging es in Begleitung für 2 Tage mit Germanwings via Stansted nach London. Mit dem im Voraus für 8 GBP gebuchten Easybus ging's dann von Flughafen problemlos in die Innenstadt.
So gab's dann am ersten Tag ein wenig Sightseeing:
Der Name Big Ben bezeichnet die mit 13,5 t Gewicht schwerste der fünf Glocken des berühmten Uhrturms am Palace of Westminster in London und nicht, wie gemeinhin angenommen, den Uhrturm selbst.
Die HMS Belfast ist ein britisches Kriegsschiff, das heute als Museum auf der Themse in London verankert ist. Die HMS Belfast hatte die Kennung C35 und war der größte Leichte Kreuzer der Royal Navy im Zweiten Weltkrieg. Im Jahr 1965 wurde die HMS Belfast außer Dienst gestellt und 1971 zu einem Museum umgebaut. Heute gehört das Schiff dem britischen Imperial War Museum und kann auch als Veranstaltungsort gebucht werden. Seit ihrer Umfunktionierung zu einem Museumsschiff verließ die HMS Belfast ihren Liegeplatz lediglich zwei Mal für Instandhaltungsarbeiten im Trockendock, zuletzt 1999.

Am zweiten Tag ging's dann schnell für mich nach Heathrow raus. Ich glaube, über Heathrow muss ich nicht wirklich was erzählen. Die meisten waren schon einmal dort und wissen um die Begebenheiten vor Ort. So bin ich an der Station Hatton Cross ausgestiegen und habe mich zur Wiese an der Myrtle Av. begeben, wo halt alle stehen. Ich hatte mit meiner Begleitung 2 Stunden Spotten vereinbart, die vom Traffic gesehen, aber so effektiv wie 5 Tage Spotten an einem kleineren Flughafen Deutschlands sein sollten.
Dann ging's dann los, und mein Sensor glühte schon fast vor Überlastung.
















Letzten Sommer bin ich auf einen Thread in einem Flugzeug-Forum gestoßen, der vom "Loggen" der Flugroute durch GPS handelte. Das fand ich durchaus interessant, da man ja meistens nie so richtig weiß, wo man eigentlich gerade lang fliegt, bzw. im Nachhinein dies auch wirklich schwierig nachzuvollziehen ist. Ich hab das „analoge" Tracking mal mit ner Landkarte aus dem Bordmagazin versucht, und immer mit Kuli markante Stellen eingezeichnet. Solange man an einer Küste entlang fliegt, geht das noch, aber über Land verliert das Auge jegliche Orientierung aus der Höhe.
So war ich doch froh, dass ich einen XDA Orbit (Bezeichnung variiert je nach Netzanbieter) mein Eigen nenne, der eine eingebaute GPS Antenne hat. Mit der entsprechenden Software, kann man so einen GPS-Log erzeugen, der einem im Nachhinein die zurückgelegte Strecke aufzeigt. Zusätzlich werden Höhe und Geschwindigkeit mit aufgezeichnet. Einziges Manko ist, dass das Ding immer Sichtkontakt zu mehreren Satelliten braucht. Aber auch das habe ich gelöst. Hab meinen XDA einfach an die Seite in meine Kapuze gesteckt und so konnte sogar blicksicher mitgeloggt werden.

Es versteht sich natürlich von selbst, dass die Telefonfunktion ausgeschalten war, und somit keine „Gefahr" von meinem XDA ausging. Die GPS-Antenne empfängt ja nur Signale und sendet nicht!



Also, was benötigt man dafür?
PDA mit GPS, dazu die Tracking Software (in meinem Fall Glopus) Wer keinen PDA mit GPS hat, kann sich auch einen GPS-Maus mit Logfunktion zulegen, die dieselbe Funktion erfüllt. Desweiteren einen Decoder für die Log-Datei. Hierzu empfehle ich http://www.gpsvisualizer.com, der zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten besitzt. Er wandelt das Log-File in Form einer txt-Datei in eine KMZ-File für Google Earth um.
Zu sehen hier im Diagramm, kurz vor der 800km- Markierung:

Das war's aus London. Ich hoffe der kleine Bericht hat Euch gefallen.
